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InPriMo


Individualisierte Prävention mit mobilen Endgeräten der Zukunft (InPriMo)

Projektziele

Wie der Name schon sagt, ist eines der Ziele, auf der Grundlage von Sensoren und
mobilen Endgeräten neue Chancen für präventive Medizin zu schaffen. Ein anderes,
weiter gefaßtes Ziel ist es, ambulanten Patienten ausgewählte diagnostische und
therapeutische Maßnahmen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise hofft InPriMo,
zu der Entwicklung eines umfassenden präventivmedizinischen Systems beizutragen,
das frühzeitig Hinweise auf Risikofaktoren liefern, therapeutische Maßnahmen begleiten
und ganz allgemein zu dauerhaften Kosteneinsparungen in der Gesundheitsindustrie
führen könnte.
InPriMo beabsichtigt also, mobile Endgeräte, sensorbasierte Systeme und Mobilkommunikation
zu einer Plattform zusammenzuführen, mit der sich vitale Parameter überwachen lassen,
und die die Integration von präventiver und therapeutischer Medizin fördert. Eine solche
Plattform ist aus unserer Sicht nicht nur technisch herstellbar, sondern auch in bezug auf
Anwendungen sinnvoll, und schließlich ist ihr eine große Akzeptanz bei allen Beteiligten gewiß.
Außerdem will InPriMo zeigen, daß eine solche Plattform den Gesundheitszustand der
einzelnen Patienten und die Qualität und Wirksamkeit der Behandlung verbessert.
Dies wird nicht nur den finanziellen Druck lindern, der auf dem Gesundheitswesen lastet,
sondern auch attraktive neue Möglichkeiten für Dienstanbieter und Techniklieferanten schaffen.
Anders ausgedrückt will InPriMo ein innovatives präventivmedizinisches Konzept schaffen,
das mit bestehenden Systemen verträglich ist und das die Benutzer in keiner Weise behindert,
gleichgültig, welche Sensor- und Kommunikationstechnik dabei Einsatz findet.

Geplante Maßnahmen

In einem ersten Schritt sollen gegenwärtige soziale Faktoren und ihre möglichen Implikationen
im Hinblick auf das Gesundheitssystem erforscht werden. Dies wird regionale Abweichungen
einschließen. Auf der Anwendungsseite werden wir sowohl bestehende als auch möglicherweise
entstehende neue Technologie auf ihre präventivmedizinischen Implikationen hin untersuchen.
Dies betrifft nicht nur die Erfassung, Verarbeitung und Übertragung von Sensordaten zur
Überwachung von Körperfunktionen, sondern auch die sich daraus ergebenden Möglichkeiten
für die Behandlung chronischer Patienten. Außerdem wird im Falle von körperbasierten Sensoren
deren Zuverlässigkeit, Ergonomie und Akzeptanz untersucht und nach Bedarf modifiziert oder
neu entworfen. Was das Thema Schnittstellen und Standards für die Übertragung von Meßdaten angeht,
werden die besonderen Anforderungen des Gesundheitswesens berücksichtigt, unter anderem
Authentifizierung, Übertragungssicherheit und Datenschutz sowie priorisierte Benachrichtigung.
Auf der einen Seite sollen also Anwendungen das Wellness- und Lifestylesegment im Verbraucherbereich
ansprechen, zum Beispiel mit der Erfassung von persönlichen Trainingsdaten. Auf der anderen Seite
wollen wir Szenarien entwickeln, die diese Art von Daten für präventive Programme verwenden.
Eine Möglichkeit hierzu ist die Entwicklung von Anwendungen in den beiden Kernbereichen des Projekts.
Diese Anwendungen geben dann Aufschluß über die jeweiligen Beteiligten, den voraussichtlichen
technischen Aufwand und das Auftreten möglicher Probleme. Es sollen Programme für die Verarbeitung
und Darstellung der gesammelten Informationen auf einem mobilen Endgerät ebenso vorgestellt werden
wie die Übertragung und weitere Verarbeitung dieser Daten auf anderen Systemen und schließlich
die Schnittstellen zur Telematikinfrastruktur. Das Potential dieser Technologien im Hinblick auf
lebensbedrohliche Situationen und unmittelbare therapeutische Konsequenzen aus den gelieferten
diagnostischen Daten wird bei der Erarbeitung dieser Plattform berücksichtigt. InPriMo wird sich
jedoch nicht an der Entwicklung der entsprechenden telemedizinischen Anwendungen beteiligen.

Die Partner von InPriMo

Der umfassende Ansatz von InPriMo macht ein Konsortium erforderlich, das die Grenzen zwischen
den Disziplinen überwindet. Die Bündelung der spezifischen Fähigkeiten jedes einzelnen Partners
stellt sicher, daß das Projekt über die geplanten drei Jahre seiner Tätigkeit hinweg erfolgreich arbeitet.
InPriMos Partner sind:
  • Buschmann Labor- und Medizintechnik
  • Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS)
  • Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe
  • FutureCamp GmbH
  • InTraCom GmbH
  • Technische Universität München, Lehrstuhl für Realzeit-Computersysteme
  • Ubitexx GmbH
  • Vodafone Group Services GmbH
  • BTU Cottbus, Lehrstuhl ABWL und Besondere der Organisation, des Personalmanagement sowie
    der Unternehmensführung

http://www.inprimo.org/
 
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