Die Anbindung an Ihre Cobol Programme
Anwendungsprogramme
Es ist dem ISA Dialog Manager gleichgültig, ob ein Cobol-Code bereits vorhanden ist, oder ein neuer Code erzeugt wird. Beide Varianten kann man problemlos in den IDM einbinden. Da es gravierende Unterschiede gibt, wie Cobol-Compiler an andere Sprachen anschließen, können Cobol-Programme zum DM-API verwendet werden, die mit dem Microfocus-Compiler oder dem DEC-Cobol-Compiler kompiliert worden sind.
Die Philosophie des ISA Dialog Managers
Bei der Realisierung von Anwendungsprogrammen sollte man immer das Schichten-Modell nach Seeheim beachten, das eine strenge Trennung der verschiedenen Softwareschichten vorschreibt. Bei Benutzung des Dialog Managers zur Programmierung von Benutzeroberflächen können dabei die Präsentations- und die Dialogschicht fast vollständig in der Regelsprache realisiert werden. Lediglich die Zugriffe auf Objekte mit Listencharakter (Tablefield, Listbox und Poptext) sollten aus Gründen der Effizienz in Cobol realisiert werden. Die restlichen Cobol-Funktionen haben im Idealfall keinerlei Wissen über die Oberfläche. Sie sollten daher immer alle benötigten Informationen vom Dialog in Form von Parametern übergeben bekommen und dann keinerlei Aufrufe an den Dialog Manager durchführen. Wenn Funktionen auf diese Art und Weise realisiert werden, ist die eigentliche Anwendungslogik und -verarbeitung in den Cobol-Funktionen enthalten, die unabhängig von der verwendeten Oberfläche sind.
IDM Cobol-Schnittstelle
Um das Cobol-Programm passend zu der entwickelten Oberfläche schreiben zu können, sind einige Datenstrukturen im Cobol-Interface festgelegt. Diese Datenstrukturen sind dazu da, Fehler bei Funktionsaufrufen der Anwendung mitzuteilen oder um die Werte vom Cobol-Programm an den Dialog Manager weiterzugeben. Die Abbildungen der im Dialog vorhandenen Datentypen werden auf die in Cobol vorhandenen Datentypen konvertiert.
Das Hauptprogramm
Bei Programmen, die mit dem Dialog Manager arbeiten sollen, sind spezielle Hauptprogramme notwendig. Diese Hauptprogramme müssen die vom IDM bereitgestellte COPY-Strecke IDMcobws.cob verwenden, um auf die Definitionen des Dialog Managers zugreifen zu können. Damit die im Dialog getroffenen Definitionen für die Parameter der Cobol Funktionen nicht zweimal eingegeben werden müssen, kann der Simulator des IDM aus einer Dialogdatei die für das Cobol Programm notwendige Copy-Strecke generieren. Die generierten Cobol-Dateien müssen mitübersetzt und zu der Anwendung hinzugelinkt werden. Das übersetzte Programm ist somit ablauffähig und kann auf Daten des laufenden Dialogs zugreifen, um diese zu modifizieren.
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