Home Drucken Sitemap Kontakt  

Java Komponente

Mit der Java Komponente können erstellte ISA Dialog Manager Anwendungen als Applet
in einem Browser oder als Java-Applikation ablaufen. Die bestehenden C-, C++ - und
COBOL - Anwendungen können für die Internet-lösung verwendet werden.

 

Die Architektur

Anders als bisher können im Dialog Manager für Java der Dialoginterpre-ter und die
Darstellungskomponente auf verschiedenen Rechnern ablaufen. Deshalb gibt es im
Dialog Manager für Java eine Aufteilung in Client (Darstellung) und Server (Interpreter),
die über eine TCP/IP-basierte Socket-Verbindung miteinander kommunizieren.


Der Server

Der Server besteht aus dem Kern, der im wesentlichen für die interne Objektverwaltung
und die Interpretation des Dialogskripts zuständig ist. Die Aufrufe der Schnittstellenfunktionen
werden, eingepackt in ein spezielles Protokoll, über eine Kommunika-tionsverbindung (Socket)
zwischen Kern und Darstellungskomponente übertragen. Der Java-WSI-Stub sorgt auf der
Server-Seite für die Umset-zung der Funktionsaufrufe in das Protokoll, das hier in C implementiert
ist. Die Übertragung des Protokolls erfolgt über eine Socket-Verbindung zwischen Server-Betriebs-
system und virtueller Maschine (JVM) der Java-Laufzeitumgebung des Client.


Der Client

Die Netzwerkkomponente des Client setzt die über die Socket-Verbindung ankommenden
Protokolldaten in die Aufrufe der Schnittstellenfunktionen des Java WSI um. Damit kann die
Darstellungskomponente den Dialog in einem Web-Browser oder in einem Fenster anzeigen.
Die durch Benutzeraktionen ausgelösten Ereignisse meldet das Java WSI wiederum über das
Protokoll und die Kommunikationsverbindung an den Kern, wo dann die zugehörigen Regeln
ausgeführt werden. Der Client ist eine reine Java-Anwendung, die als Java-Applet in einem
javafähigen Web-Browser oder als Java Applikation auf dem Client-Rechner ausgeführt werden
kann. Als generische Anwendung kann der Dialog Manager Java-Client beliebig Dialoge anzeigen.


Erweiterungen der Regelsprache

Um dem Dialog-Programmierer die Einbettung eines Dialogs in einen Web-Browser zu ermöglichen,
wurde die Regelsprache um neue Attribute und Konzepte erweitert. Davon betroffen sind die
Objekte Control und Setup, sowie verschiedene Ressourcen.


Das Control-Objekt

Mit dem Control-Objekt ist es möglich, einen Dialog statt in einem Fenster auch eingebettet in
einer HTML-Seite darzustellen. Über dieses Objekt kann die Zeichenfläche angesprochen werden,
die dem Dialog Manager Java-Client-Applet zur Darstellung eines Dialogs innerhalb einer HTML-Seite
zur Verfügung steht. Das Attribut .mode eines solchen Control-Objekts muß auf mode_applet gesetzt sein.
Ein Dialog kann höchstens ein  Control-Objekt enthalten, an dem .mode mode_applet gesetzt ist.
Läuft der Dialog Manager Java-Client als Applikation, dann ignoriert der Regelinterpreter
Control-Objekte im Dialog.


Das Setup-Objekt

Das Setup-Objekt erhielt das neue boolesche Attribut .is_applet. Mit diesem Attribut kann im Dialog
zur Laufzeit abgefragt werden, ob der Dialog Manager Java-Client als Applet oder als Applikation
ausgeführt wird.

 

Die IDM Java-Schnittstelle

Über diese Schnittstelle können bisher über C angebundene IDM-Funktionen in Java realisiert aber
auch neue Java Methoden programmiert und somit auf der Client-Seite ausgeführt werden, um die
Netzwerkbe-lastung zu minimieren. Im Dialog wird die Funktion mit dem Schlüsselwort Java gekennzeichnet.
Die eigentliche Funktions-definition erfolgt, wie in Java üblich, objektorientiert über Klassen und Methoden.
Die benötigten IDM-Klassen sind im Paket idmjava.iface zum Importieren bereitgestellt. Beim Starten
eines Clients wird die Methode uiInit zur Initialisierung und beim Beenden uiFinish zur Ressourcenfreigabe aufgerufen.
Die eigenen Methoden werden mit der Methode bindFunctions beim Dialog angemeldet.

Für detailliertere Informationen steht Ihnen unsere Dokumentation zur Verfügung.

 
ISA GmbH - Azenbergstr. 35 - 70174 Stuttgart - Telefon: +49 711 2 27 69 0 - eMail: info@isa.de