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USW - Schnittstelle

User Supplied Widgets

Mit der USW-Schnittstelle können Sie den IDM um selbstdefinierte Dialogobjekte erweitern.   
Dies ist ein weiterer Schritt bei der Öffnung des IDM zur Einbindung externer Komponenten.
Bisher konnten Motif-Widgets bereits über das Canvas-Objekt in den IDM integriert werden.


Selbstdefinierte Klassen

Jetzt können Sie eigene Klassen von Dialogobjekten definieren. Diese selbstdefinierten Klassen
von Dialogobjekten erhalten automatisch die bekannten Eigenschaften von IDM Dialogobjekten.
Ohne weiteres Zutun steht Ihnen für diese Objekte der Vererbungsmechanismus zur Verfügung.
Auch von diesen Dialogobjekten können Defaults, Modelle und Instanzen definiert werden.
Um die Standardattribute wie .xleft, .xright,.width, .height... brauchen Sie sich nicht zu kümmern,
diese erhalten die neuen Objekte automatisch.


Die Architektur der USW-Schnittstelle

Die folgende Abbildung zeigt die Architektur der USW-Schnittstelle.   Sie bietet einen offengelegten
Anschlußpunkt, an dem Sie Ihre eigenen Widgets an den IDM ankoppeln können. Das User Class-File
muss vom Benutzer bereitgestellt werden. Es hat die Aufgabe, Anfragen wie create, destroy und
attribute change in die entsprechenden Funktionsaufrufe der Motif-Bibliothek zu konvertieren.
Dazu müssen Sie folgende Funktionen implementieren:

 

User Class File-Funktionen

create()      
Die Funktion create wird vom IDM Kern aufgerufen, wenn eine neue Instanz der Dialogklasse erzeugt
werden soll.
destroy()      
Die Funktion destroy wird aufgerufen, bevor man ein Widget löscht.
update()      
Die Funktion update ist das Herz der USW. Sie muss Attributänderungen anzeigen, indem die
entsprechenden Widget Ressourcen verändert werden.
method()      
Diese Funktion wird verwendet, um die Methoden: insert, :delete, :clear und  :exchange schneller
aufzurufen.
Außerdem enthält diese Datei eine  Liste von Attributbeschreibungen, Ereignissen und die Abbildung
auf die Motif Ressourcen, die vom Widget verwendet werden.

USW-Register

Diese Funktion meldet alle neuen Dialogklassen beim IDM Kern an. Sie muss sich in Ihrer eigenen
Objektdatei befinden und zu der Anwendung gelinkt werden.

Das Linken der Anwendung

Die IDM Bibliotheken, zumindest die Bibliotheken libUSW und libIDM, müssen mit der Anwendung
verbunden werden; dabei ist zu beachten, dass die Datei usw_register.o in der Kommandozeile vor
der libIDM-Bibliothek stehen muss.

Beispiel für eine IDM-Anwendung mit einem Spinbox-Widget.

Voraussetzungen

Ab IDM Version A.03.08.
Das Motif-Widget muss über eine Objektdatei oder eine Bibliothek verfügbar sein.
Gute Kenntnisse des X-Toolkits oder Motif sowie der Widgets. 

 
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