1 Einleitung

Der DM-Debugger erlaubt die kontrollierte Ausführung von DM-Dialogskripten. Ein Dialogskript, das unter der Kontrolle des DM-Debuggers gestartet wird, hält bei Erreichen der ersten ausführbaren Anweisung an und erwartet Befehle des Benutzers. Dieser kann nun über eine grafische oder zeilenorientierte Benutzerschnittstelle eine Anzahl von verschiedenen Operationen vornehmen. In diesem Handbuch wird die zeilenorientierte Schnittstelle als "STDIO-Schnittstelle" und die grafische als "Fensterschnittstelle" bezeichnet.

1.1 Starten des Debuggers

Anders als üblich wird der DM-Debugger über das Programm gestartet, das er debuggen soll. Dazu wird dem ausführbaren, mit der DM-Bibliothek gebundenen Programm oder dem Simulations-Programm zusätzlich zu den anderen Argumenten die Option -IDMDBG mit einer Spezifikation übergeben wird, die die gewünschte Art der Schnittstelle identifiziert. Das Programm bleibt dann vor der Ausführung der ersten Regel-Anweisung stehen, gibt einen Prompt aus und wartet auf Benutzereingaben.

Bei der Art der Schnittstelle kann sowohl auf eine grafische Oberfläche als auf eine befehlsorientierte Schnittstelle zurückgegriffen werden.

1.2 Verfügbarkeit der Schnittstellen

Die Fenstersystemschnittstelle ist auf allen vom Dialog Manager unterstützten Systemen verfügbar. Die STDIO-Schnittstelle ist nur auf den Unix oder Unix-ähnlichen Systemen verfügbar.

Unix-Besonderheit

Wurde das Programm mit der -IDMDBG-Option gestartet, kann man auch in den Debugger gelangen, indem man während des Programmlaufs ein INT-Signal an den Prozess schickt (dies kann üblicherweise mit der Tastenkombination Control-C geschehen). Vor der Bearbeitung der nächsten Anweisung wird dann der Debugger aktiviert.

1.3 Weitere Hilfen zur Fehleranalyse

Neben dem Debugger stehen weitere Hilfen zur Fehleranalyse von Dialog Manager Anwendungen zur Verfügung:

Diese Hilfen zur Fehleranalyse sind im Handbuch „Entwicklungsumgebung“ beschrieben.